IT Infrastruktur
ITler greifen immer mehr zu Linux Computer

Junger Mann mit Laptop

Insbesondere viele Benutzer von Windows ärgern sich darüber, dass ihre Betriebssysteme, die noch vor ein oder zwei Jahren absolut kompatibel waren, schon wieder überholt sind. Zwar ist Kompatibilität nicht unbedingt ein Kardinalsproblem im Falle von Windows. Schließlich gilt Windows nach wie vor als absoluter Standard. Jedoch hält das Hersteller Microsoft nicht davon ab, alle gefühlten zwei bis drei Jahre ein neues Betriebssystem (idealerweise noch in bis zu sechs verschiedenen Editionen) herauszuhauen, um reichlich Kohle zu machen. Möglicherweise ist es diese doch recht aggressive Vermarktung, die immer mehr Windows Nutzer dazu bringt, bei der nächsten Neuanschaffung entsprechend auf einen Macintosh oder ein anderes Betriebssystem umzurüsten.

Immer mehr rückt auch das freie Betriebssystem Linux in den Fokus einer breiteren Masse. Bislang fristete Linux ein relatives Schattendasein, auch wenn es bereits so manchen ein Begriff war. Doch gerade für Leute, die im Internet als Hosts oder Administratoren arbeiten, ist Linux mittlerweile nicht nur eine Alternative, sondern ganz klar die bessere Entscheidung. Da Linux Hardware unabhängig ist, kommt es bei verschiedensten Geräten zum Einsatz. So auch bei Servern. Insbesondere dort ist es sehr weit verbreitet. Da die meisten Viren und Schädlinge, die im Internet unterwegs sind, auf Windows konfiguriert sind und sich dort bestehende Lücken zur Nutze machen, bietet Linux hingegen kaum Angriffsflächen. Das macht insbesondere die Server sehr sicher und stabil. Und im selben Maße profitieren auch Linux Computer von diesem Umstand.

Wenn es wirklich überhaupt ein Gegenargument gibt, dass man als Contra aufzählen könnte, (wenn man es denn so auslegen möchten) dann ist es die Tatsache, dass Linux für gewöhnliche Anwender wahrscheinlich zu kompliziert ist. Man braucht schon eher weiterreichende Kenntnisse, wenn man mit Linux arbeiten möchte. Allerdings ist nun die neueste Linux Variante, Ubuntu, darauf aus, dies zu ändern und Linux einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Denn Distribution ist genau das, woran man bei Linux noch arbeiten muss. Und Ubuntu könnte ein wichtiger Schritt in diese Richtung sein.

Wer sich jedoch auf Linux einlässt und sich die Zeit nimmt, Linux richtig kennenzulernen, der wird in den Genuss eines kostenfreien und quelloffenen Betriebssystems kommen, das alles kann, was Windows auch kann. Dabei ist dieses Programm jedoch erheblich transparenter und ungleich sicherer als Windows. Wer also schon einige Vorkenntnisse hat, der wird auch die Hürden in der Linux Konfiguration und im Linux Setup meistern. Nicht selten wird man dabei feststellen, dass man bei Linux viel mehr Kontrolle hat. Wer es genauer wissen möchte, der findet im Internet ohne Probleme umfangreichen Linux Support oder greift auf entsprechende Linux Training Books zurück.